Wie golem.de unter Berufung auf den Kölner Stadtanzeiger berichtet, plant das Bundesfamilienministerium, schon ab Ende Februar mit Unterstützung der sieben größten Provider Internetsperren gegen ausländische Kinderporno-Seiten durchzusetzen.
Anstelle der dafür vorgesehenen Gesetzesänderungen (siehe meinen Post vom 15.01.09) sollen Grundlage hierfür vertragliche Vereinbarungen sein. Das Bundeskriminalamt führt die "schwarzen Listen" mit den entsprechenden IP-Adressen der im Ausland gehosteten Server, auf denen das kinderpornographische Material gehostet ist.
Die Aktion wird von verschiedenen Seiten kritisiert, da zum einen die Sperren leicht zu umgehen sind, zum anderen aber die Gefahr besteht, dass Unbeteiligte durch die Sperren betroffen werden.
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