12.03.2009

Ein Schritt in die richtige Richtung: Polizei klärt Jugendliche über "Fallen im Internet" auf

Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtet, dass ein entsprechendes Aufklärungsprogramm in Schulen gestartet sei. Hier wird aufgeklärt über Abofallen, aber auch über die Probleme, die allzu große Redseligkeit und Offenheit in Social Communities mit sich bringen kann.

Hoffen wir, dass die Damen und Herren auch den richtigen Ton finden, um bei den Jugendlichen anzukommen.

Wenn ich aber lese von dem
"Fall eines Jugendlichen, der 121 illegal heruntergeladene Musikdateien besaß. Ein Rechtsanwalt [Hervorhebung von kLAWtext] schickte daher an die Eltern wegen Verletzung des Urheberrechtes eine Forderung von 5000 Euro."
und der möglichen Betonung auf "Rechtsanwalt", zweifle ich ein wenig...

Der Rechtsanwalt vertritt ja nur den Urheber - und sei es die viel gescholtene "Musikindustrie". Der Satz, wie er in der Pressemeldung steht, impliziert aber eher, dass "der Rechtsanwalt" hier einen großen Reibach macht - und das wegen "nur" 121 Musikdateien... Mir ist bewusst, dass hier auch einige schwarze Schafe ihr Unwesen treiben. Das gilt aber nicht für alle (siehe mein Posting zur freundlichen Abmahnung in Sachen Villa Kunterbunt).

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