10.06.2009

Google Street View - Widerspruch lohnt sich

Auch in Heidelberg und Mannheim sind nunmehr die kamerabestückten Autos gesichtet worden, die die Straßen und Gebäude fotografieren, um sie schließlich in Google Maps anbieten zu können.

Da hierbei auch immer wieder Menschen oder Autokennzeichen fotografiert werden, steht dieses Vorgehen von Google ohnehin in der Kritik. Insbesondere die Weigerung, bereits in den Rohdaten (also quasi in den Foto-Originalen) diese Daten unkenntlich zu machen, wird von deutschen Datenschützern bekämpft. So will der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz, Prof. Dr. Johannes Caspar, eine Löschungsverfügung hinsichtlich dieser Daten erwirken. Ob diese dann auf die sich möglicherweise bereits in den USA befindliche Daten Anwendung findet, steht allerdings noch in den Sternen...

Auch war Google vorgeworfen worden, auf Widersprüche gegen die Veröffentlichung der Bilddaten nicht zu reagieren. Das Datenschutz-Blog vermeldet nunmehr, dass doch eine - wenn auch standardisierte - Antwort durch Google versendet wurde.

Widerspruch lohnt sich also wohl doch - nutzen Sie dies, indem Sie eine E-Mail an streetview-deutschland@google.com senden und Widerspruch gegen die Aufnahme Ihres Hauses einlegen. Google hat eine entsprechende Info-Seite zum Thema eröffnet, wo auch erläutert wird, in welchen Städten die nächsten Aufnahmen gemacht werden und wie man sich mit Google in Verbindung setzen kann.

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