Dazu wurde die Seite wahlinfo2009.de ins Netz gestellt, die die Frage "Welche Partei vertritt deine Interessen wirklich?" mit einem Fragenkatalog beantworten will. Natürlich muss man sich zunächst anmelden und natürlich erhält der geneigte Nutzer dann kurz darauf eine Rechnung in Höhe von 60,- Euro.

Hierauf weist die Verbraucherzentrale Hessen hin (via golem.de) und rät auch gleich, eine etwaige Rechnung nicht zu zahlen. Dem kann ich nur zustimmen: Die Kosten werden nur im Kleingedruckten erwähnt - solche "Verträge" sind in der Regel nicht rechtswirksam.
Wer sich seriös informieren will, kann dies auch tun mit dem Wahl-O-Mat. Parteiprogramme gibt es übersichtlich beim Bundeswahlleiter zum Download. Auch der AK-Vorrat hat einen auf Freiheitsrechte zugeschnittenen Parteienvergleich online.
Update 17.09.2009: Spiegel Online meldet, dass auch die Seite "wen-waehle-ich.info" problematisch ist (Achtung - Spiegel Online spricht von der Domain wen-waehle-ich-2009.de, die jedoch laut Denic Rechtsanwalt Thomas Rickert zugeordnet ist - und der ist eigentlich eher nicht im Abzock-Umfeld zu vermuten...).
Hierzu noch ein Screenshot einer Google-Suche nach diesem Suchwort "wen-waehle-ich.info". Aus dem geht sogar die Kostenpflichtigkeit hervor - auf der eigentlichen Webseite findet man diesen Hinweis jedoch tatsächlich erst nach dem Beantworten der 6. Frage im Kleingedruckten unter der Anmeldemaske...
Update 17.09.2009: Hmmm, tatsächlich, jetzt habe ich auch einen Screenshot gesehen mit der Adresse wen-waehle-ich-2009.de mit der erwähnten Kostenfalle. Ich bin verwirrt...





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