Jetzt hat er in sehr lesbarer Form die ein oder andere häufig zu lesende These rechtlich beurteilt und Stellung zu Fragen genommen wie z.B. ob es sinnvoll ist, nicht auf eine Abmahnung zu reagieren, oder nur mit einer so genannten modifizierten Unterlassungserklärung. Ich teile nicht in allen Fällen seine Meinung, halte diesen Artikel aber dennoch für so gut, dass ich ihn hier gerne empfehle. Besonders gut hat mir das hier gefallen:
"Außerdem ist wichtig, dass alle Personen an einem Strang ziehen. Wenn zum Beispiel der Vater (Anschlussinhaber) jeden Tag nervös zum Briefkasten schaut, können die drei Jahre zur Verjährung eine lange Zeit sein. Also bitte mit allen Beteiligten Personen die Optionen besprechen."Das ist nämlich häufig ein großes Problem - die Nerven liegen ob der hohen angedrohten Summen blank. Und insbesondere dann, wenn ältere Menschen mit den Anwaltschreiben konfrontiert werden, führt die nervliche Belastung häufig zu der Erkenntnis, dass man lieber zahlt als gesundheitliche Schäden zu riskieren. Dabei führt natürlich jede (zu hohe) Zahlung wieder dazu, dass das Geschäft mit den Abmahnungen weiter betrieben wird. Und angesichts solcher Slogans wie "Turn Piracy into Profit" (übersetzt etwa: Mach aus Raubkopien Geld) und der Rechnung, dass Abmahnen 150 Mal mehr Geld bringt als Verkaufen, muss man wohl schon von einem Geschäft sprechen.
Hier der komplette Artikel des Kollegen Wachs: Filesharing Abmahnung - Forenthesen auf dem Prüfstand.





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