Die Boulevardzeitschrift BILD sucht per Anzeige (danke, Thorsten Neuhetzki) in der Berliner Morgenpost "Hobby-Gerichtsreporter". Diese müssen außer Steno oder einer ähnlichen Protokolltechnik nichts können, auch kein Jura (juristische Grundkenntnisse seien "hilfreich, aber kein Muss").
Die E-Mail-Adresse, an die Bewerbungen gehen sollen, spricht dann auch Bände: BildDirDeinUrteil@bild.de. Nicht mehr das (mit juristischen
Ich habe großen Respekt vor "echten" Gerichtsreportern, die - aufgrund ihrer juristischen Bildung nicht nur das gesprochene Wort und die möglichen taktischen Hintergründe durchschauen können, sondern dies auch noch in verständlichen Worten dem Volk nahe bringen können. Ob das die Amateur-Gerichtsreporter auch können werden? Ob die BILD-Zeitung sich hier nicht die Chance eines eigenen Eindrucks verbaut zugunsten von billigeren Laien, die keine Ahnung vom Thema haben? Was hat das noch mit journalistischer Qualität und Gründlichkeit zu tun, wenn die (gut bezahlten) Journalisten nur noch vom grünen Tisch ihrer Redaktion aus Texte von Dritten redigieren und vielleicht noch mal zum Hörer greifen, um einen "O-Ton" abzugreifen?
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Tolle Bilder und ein guter Bericht und viele nützliche Infos. Vielen Dank für die Tipps. Gruß Peter
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