27.05.2010

Internet und Musik - Thema auf dem Future Music Camp 2010 am Wochenende in Mannheim

Die Musikindustrie schimpft ja immer wieder auf das Internet, darauf, dass die Verkaufszahlen immer weiter schrumpfen und daran eben Tauschbörsen und ähnliches Teufelszeug Schuld sei.

Dass man dies anders sehen kann, ist schon oft geschrieben worden. Jetzt wird an amtlicher Stelle auch öffentlich darüber diskutiert: Die Popakademie Mannheim veranstaltet in diesem Jahr zum zweiten Mal das Future Music Camp, eine Art Barcamp, an dem jeder teilnehmen kann. Prof. Hubert Wanjo, Business Direktor und Geschäftsführer der Popakademie Baden-Württemberg, sagt dazu:
"Expertentalks, Workshops, Technologie-Showcases und ein an den Music Hackday angelehnter 'Developer Day' machen das Future Music Camp zu einem spannenden Lead-Event für alle Kreativen aus den digitalen Kultur- und Entertainmentbereichen."
Damit die Musikindustrie auch einmal von dem "Teufelsding" Internet profitieren kann, bietet die Popakademie auch einen Studienschwerpunkt, nämlich den "Digital Innovation Manager" im Fach Musikbusiness an. Und wie der Mannheimer Morgen berichtet, werden auch zwei neue Fächer angeboten:
"'Virtuelle Akteure' und 'Digitale Applikationen'. Im ersten geht es um die Technik, die hinter den Internet-Anwendungen steht - etwa um die Frage, wie Empfehlungssysteme funktionieren à la "Wenn Sie das gekauft haben, könnten Sie auch diese Artikel interessieren." Im Fach "Digitale Applikationen" zeigen Praktiker aus der Musikwirtschaft, wie sich die Möglichkeiten des Internets konkret nutzen lassen und wie man zum Beispiel eine Band in einem sozialen Netzwerk platziert."
 Weitere Infos gibt es über Twitter oder in den Pressemeldungen des FMC2010.

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