01.09.2010

Webcam-Spitzelei kommt Schule teuer zu stehen

Im Februar dieses Jahres hatte ich über einen Fall aus den USA berichtet, wonach eine Schule ihre Schüler mithilfe der Notebook-Webcams bespitzelt hatte. Die Schule sagte, die ferngesteuerten Webcams seien nur benutzt worden, wenn der Computer als gestohlen gemeldet worden war. Tatsächlich hatten die Eltern eines Schülers jedoch einen blauen Brief bekommen, dass ihr Sohn sich in seiner Wohnung ungebührlich verhalten habe. Als Beweis legte die Schulleitung ein Foto vor, das von der Webcam seines Macbooks aufgenommen worden war.

Die Schule muss nun zunächst 260.000,- Dollar an den Anwalt der Eltern zahlen, wie golem.de berichtet. Im zugrunde liegenden Zivilverfahren könnten aber auch noch höhere Summen festgesetzt werden, über die eigentliche Angelegenheit ist nämlich noch nicht entschieden worden. Das Strafverfahren ist nach diesem Bericht übrigens bereits im August eingestellt worden.

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