Warum, das möchte nun ein Psychologe von der University of Exeter im Südwesten von England herausfinden, wie Spiegel Online berichtet. Er schrieb 10.000 E-Mails mit Lockangeboten und befragte dann diejenigen, die darauf reingefallen waren. Die Ergebnisse waren erstaunlich: Oftmals hatten die Angeschriebenen gute Kenntnisse in dem Bereich, um den es sich bei dem Mailthema handelte. Und die Opfer beschäftigten sich mit dem Inhalt der Mail - Unachtsamkeit lag also nicht vor.
Die betrügerischen Mails waren alle ähnlich aufgebaut:
- Ein finanzieller oder emotionaler Gewinn wird in Aussicht gestellt.
- Die Opfer sollen schnell handeln und niemandem etwas verraten.
- Die Absender sind vermeintlich vertrauenswürdig.
- Die Opfer sollen antworten, um sie emotional zu binden.
Es gebe also nur einen Schutz: Man solle sich auf die Intuition verlassen und am besten solche E-Mails gar nicht lesen und schon beim ersten Verdacht auf Spam einfach löschen. Damit es solche Schlagzeilen erst gar nicht mehr gibt.





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