07.03.2011

Twishing: Phishing mit Twitter - oder: spanische Bonbons

Nein, mein Name stand nicht in der E-Mail. Die E-Mail-Adresse stimmte zwar, aber es war nicht die, mit der ich bei Twitter angemeldet bin. Irgendwas war also faul an der E-Mail, die ich da von "Twitter" bekommen hatte:
alle drei Links aus der E-Mail weisen auf die Adresse http://drops.es/anyhow.html

Und tatsächlich: Sämtliche Links in der E-Mail weisen auf ein und dieselbe seltsame Adresse: http://drops.es/anyhow.html. Ob es dort wohl spanische Bonbons zu kaufen gibt?

Ich werde nicht darauf klicken, denn das hat wohl bereits Kollege Jens Ferner erledigt, der eine sehr ähnliche Mail erhalten hat. Dass die Seitenbetreiber und E-Mail-Schreiber es nicht gut meinen, kann man sich angesichts der Verschleierung des echten Linkziels aber auch gut ausmalen.

Es gilt, was immer gilt: Halten Sie die Augen offen. Wenn Sie eine E-Mail erhalten, in der Sie nicht persönlich angesprochen werden und deren Absender Sie nicht kennen, schauen Sie doppelt genau hin. Gleiches gilt bei fremdsprachigen Mails oder offensichtlichen Rechtschreibfehlern.

Und im Zweifel schauen Sie lieber bei Twitter, ebay, PayPal oder Ihrer Bank selbst nach, ob Sie eine Nachricht erhalten haben. Und folgen Sie nicht dem Link aus der E-Mail.

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